Aquarienabdeckung

Aquarienabdeckung

Aquarienabdeckung

Bild: rennmaus.de 

Abdeckungen für Aquarien sind entweder teuer oder nicht für Rennmäuse geeignet. Mit wenig Aufwand lässt sich eine Aquarienabdeckung bauen, die sowohl praktisch für den Halter, als auch für ausreichend Luftzirkulation sorgt.

Ein Aquarium ist da, Rennmäuse samt Einrichtung auch - aber keine Abdeckung. Eine aus- und einbruchsichere Abdeckung zu finden ist meist schwer, oder entsprechend teuer. Bau dir eine!

Materialbedarf

Bild: rennmaus.de

Bei der Berechnung des Materials ist es wichtig, dass diese Abdeckung auf dem Rand des gesamten Aquariums aufliegt und die Holzbretter auf jeder Seite 2 cm überstehen. Ist das Aquarium (100er Standardaquarium) 100 x 40 cm groß, muss das Holz insgesamt 104 x 44 cm sein, womit sich zwei Bretter à 52 x 44 cm ergeben.

Bei einer Grundfläche von 80 x 35 cm (80er Standardaquarium) müsste der Deckel 84 x 39 cm groß sein, demnach werden hier zwei Platten à 42 x 39 cm benötigt.

Du benötigst:

  • OSB-Platten, Stärke 18 mm, je nach Größe des Aquariums:
    80er Aquarium: 2 Platten à 39 x 42 cm
    100er Aquarium: 2 Platten à 44 x 52 cm
  • Gitter, ebenfalls je nach Größe des Beckens:
    80er Aquarium: 2 Stücke à 31 x 34 cm
    100er Aquarium: 2 Stücke à 33 x 44 cm
  • 8 kleine Holzklötzchen, eventuell aus Resten, zirka 2 x 2 x 1,8 cm. Es können auch kleine Scheiben von Ästen verwendet werden.
  • 2 Scharniere
  • 16 Schrauben mit flachen Köpfen für die Scharniere und Klötzchen (2 x 16 mm)

Auf beide Bretter wird vom Rand nach innen ein 6 cm breiter Rahmen aufgezeichnet. Der innere Teil wird ausgesägt. In die vier Ecken werden mit dem großen Holzbohrer Löcher gebohrt, in denen mit der Stichsäge sauber angesetzt werden kann. Steht eine Kappsäge zur Verfügung werden mit dieser die Mittelteile ausgesägt.

2. Schritt: Zuschnitt des Gitters

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Anschließend werden die Gitterteile mit dem Seitenschneider so groß zugeschnitten, dass sie auf allen vier Seiten zirka 1 bis 2 cm auf dem Holzrahmen aufliegen. Die benötigten Größen können aus der Materialübersicht entnommen werden.

Nun wird das Gitter auf den Rahmen aufgetackert. Es ist sinnvoll, die ausgesägten Holzteile wieder in die Rahmen einzulegen, weil so das Gitter festgehalten werden kann. Um beide Hände nutzen zu können, ohne dass etwas verrutscht, bietet es sich an, auf das Gitter etwas Flaches, beispielsweise ein Brett oder ein großes Buch als Gewicht zu legen. 

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4. Schritt: Anbringen der Scharniere

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Beide mit Gitter bespannten Holzteile werden mit einem Abstand von zirka 1 mm nebeneinander gelegt. Es sollte darauf geachtet werden, dass die beiden Teile jeweils an den schmaleren Kanten mit den Scharnieren verbunden werden.

Die Scharniere sind zirka 5 cm vom oberen und unteren Rand entfernt auszurichten. Mit einem großen Nagel oder Bleistift werden die Punkte für die Schrauben markiert.

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Nun wird mit dem 2 mm Bohrer an diesen Markierungen vorgebohrt und die Scharniere danach festgeschraubt. Auf der Unterseite des Deckels fehlen nur noch kleine Klötzchen, die verhindern, dass der Deckel versehentlich in das Aquarium rutscht.

Der Deckel wird auf das Aquarium gelegt und exakt mittig ausgerichtet, so dass er auf allen vier Seiten gleich weit übersteht und aufgeklappt. Mit dem Bleistift werden nun von unten Linien an den Deckel gezeichnet, um die Stellen für die ersten vier Klötzchen zu markieren.

Alle Klötzchen werden vorgebohrt, die Bohrlöcher versenkt, und am Deckel an den vorgezeichneten Linien befestigt. Wenn es nötig ist, hilft unter jedem Klötzchen ein Tropfen Holzleim.

Jetzt ist der Deckel wieder auf das Aquarium zu legen und aufzuklappen. Mit einem Bleistift werden so von unten genau die Stellen markiert, wo die Klötzchen am zweiten Deckelteil sitzen müssen. Es wird wieder vorgebohrt und die Klötzchen angeschraubt. Sind am Aquarium seitlich Glasstreifen angebracht, muss dies bei der Stärke und der Befestigungsstelle für die Klötzchen berücksichtigt werden, da der Deckel sonst nicht richtig mit der Glaskante abschließt.

Hinweis: Die Scharniere werden auf der Seite angebracht, auf der auch getackert der genagelt wurde, die Klötzchen auf die Unterseite. So haben die Rennmäuse keinen Kontakt mit den Kanten des Gitters, an denen sie sich eventuell verletzen könnten. 

Da in vielen Aquarien innen Glasstreifen angebracht sind, ist es möglich, dass nur wenig Platz für die Klötzchen zur Verfügung steht. Daher können die Klötzchen in den Ecken des Aquariums ruhig ein wenig größer oder dicker sein und dafür die Klötzchen über den Glasstreifen ein wenig dünner. Dies hält ebenso gut. 

Bild: rennmaus.de
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