Futterliste
Nachfolgend haben wir eine Futterliste zusammengestellt, die sich auf die empfohlene HĂ€ufigkeit der Futtergaben bezieht. Eine alphabetische Futterliste wird in KĂŒrze folgen.
Bitte auch die Hinweise zu unvertrĂ€glichen Obst- und GemĂŒsesorten beachten!
Hinweise zur FĂŒtterung von Frischfutter
GemĂŒse und Obst sollte zur VerfĂŒtterung genauso vorbereitet werden wie fĂŒr den menschlichen Verzehr: Es sollte gewaschen werden, Ă€uĂere SalatblĂ€tter und StrĂŒnke werden entfernt, das SchĂ€len ist nicht zwingend erforderlich.
Frischfutter darf nicht direkt aus dem KĂŒhlschrank verfĂŒttert werden und sollte Raumtemperatur haben. Diese erreicht man durch rechtzeitige Herausnahme aus dem KĂŒhlschrank oder durch das ErwĂ€rmen in einer SchĂŒssel mit warmem Wasser.
GrĂŒnfutter von der Wiese sollte nicht in Hundeauslaufgebieten oder an vielbefahrenen StraĂen gesammelt werden. Bevor eine Wiese zur groĂzĂŒgigen Selbstbedienung einlĂ€dt, sollte die Erlaubnis des Bauern eingeholt werden - oder lieber öfter die PflĂŒckstelle wechseln, bevor auf dem Feld SchĂ€den verursacht werden. GrĂŒnfutter darf nicht nass verfĂŒttert und kann nicht aufgehoben werden.
Unbekannte GemĂŒsesorten mĂŒssen ebenso wie Gras im FrĂŒhjahr langsam in kleinen Mengen angefĂŒttert werden: Am ersten Tag nur 10 - 20 g, nach und nach langsam die Menge steigern und dabei genau beobachten, ob die Meerschweinchen Anzeichen von BlĂ€hungen zeigen in Form von einer kauernden Körperhaltung, einem harten Bauch oder gar Apathie. Bei AuffĂ€lligkeiten, die mit einer FrischfutterfĂŒtterung in Verbindung gebracht werden können, bitte sofort einen Tierarzt zu Rate ziehen!
Die Futtermenge sollte bei mindestens 150 g GemĂŒse, Obst und GrĂŒnfutter am Tag liegen, dabei sollten tĂ€glich mehrere verschiedene Sorten angeboten werden. Die Futtermenge wird auf mindestens drei Mahlzeiten verteilt.
Zur tĂ€glichen VerfĂŒtterung geeignet
Sorte | Anmerkung |
|---|---|
Brennessel | frisch gepflĂŒckt nach zweistĂŒndiger Trocknung oder Trockenprodukt |
Fenchel | viel Vitamin C, hilft bei sÀugenden Tieren bei der Milchbildung |
Gras | |
GĂ€nseblĂŒmchen | |
Giersch | |
Karotten, Möhren, RĂŒbli | |
Kamille | bitte nur Echte Kamille! |
Löwenzahn | |
Mais | die komplette Pflanze, Körner guter Dickmacher |
Paprika | alle Farben, viel Vitamin C, grĂŒnen Strunk entfernen, nur BioqualitĂ€t oder aus deutschem Anbau geben |
Petersilienwurzeln | hoher Calciumgehalt |
Pastinaken | |
Rucola (Rauke) | |
Salate | alle Sorten, vom Eisberg ĂŒber Losso Rosso und Bianco bis zu Eichblattsalat, Kopfsalat wegen hohem Nitratgehalt nur selten |
Salatgurke | gerne tÀglich, allerdings wegen Durchfallgefahr nur in sehr geringen Mengen |
Stangensellerie | |
Taubnessel |
Zwei- bis drei Mal pro Woche
Sorte | Anmerkung |
|---|---|
Apfel | nicht verfĂŒttern bei brĂŒchigen ZĂ€hnen! |
Birnen | nur geringe Mengen durch hohen Zuckergehalt |
Broccoli | nur in geringen Mengen, kann zu BlĂ€hungen fĂŒhren |
Blumenkohl | nur in geringen Mengen, kann zu BlĂ€hungen fĂŒhren |
Chicoree | ohne Strunk und Ă€uĂere BlĂ€tter, viel OxalsĂ€ure |
Chinakohl | kann zu BlĂ€hungen fĂŒhren |
Knollensellerie | enthÀlt OxalsÀure, nicht zu oft geben |
Kohlrabi | gerne mit BlÀttern und Stielen (kann bei manchen Tieren blÀhen) |
KĂŒrbis | |
Mangold | hoher OxalsÀuregehalt |
Melone | alle Sorten, auch mit Schale |
Rote Beete | wehenfördernd, Kot verfÀrbt sich rot, viel OxalsÀure |
Sonnenblumen | mit Stiel |
SteckrĂŒbe | kann zu BlĂ€hungen fĂŒhren |
Spinat | |
Tomaten | |
Topinambur | |
Zucchini |
KrÀuter als Leckerli
Sorte | Anmerkung |
|---|---|
Ackerfuchsschwanz | |
Basilikum | |
BeifuĂ | |
Bohnenkraut | |
Dill | |
HirtentÀschl | |
Huflattich | |
Kerbel | |
Klee | nur wenig, kann BlÀhungen verursachen |
Kresse | |
Liebstöckl | |
Majoran | |
Petersilie | wirkt wehenfördernd, nicht an trÀchtige Tiere! |
Pfefferminze | nicht an sĂ€ugende Tiere verfĂŒttern |
Sauerampfer | |
Schachtelhalm | |
Schafgarbe | |
Vogelmiere | |
Wicke | |
Zitronenmelisse |
Obst als seltenes Leckerli in kleinen Mengen
Sorte | Anmerkung |
|---|---|
Ananas | |
Aprikose | |
Banane | stopft |
Brombeere | |
Erdbeere | |
Himbeere | |
Kirsche | |
Kiwi | |
Feige | |
Mango | |
Pfirsich | |
Pflaume |
Wichtige Hinweise zu unvertrĂ€glichen Obst- und GemĂŒsesorten
Achtung: Kartoffelkraut, -triebe und -grĂŒn sowie TomatengrĂŒn sind giftig! UnvertrĂ€gliches GemĂŒse sind: ZwiebelgewĂ€chse (Porree, Zwiebeln, Schnittlauch), Kohlarten (abgesehen von den oben genannten, können zu schweren DurchfĂ€llen fĂŒhren), HĂŒlsenfrĂŒchte (können im Rohzustand BlĂ€hungen verursachen), Kartoffeln (enthalten schlecht verdauliche StĂ€rke im Rohzustand)
Die im Folgenden genannten KrĂ€uter sind aufgrund giftiger Wirkstoffe nicht zur VerfĂŒtterung geeignet: BĂ€rlauch, BĂ€renklau, Bilsenkraut, Bingelkraut, BittersĂŒĂer Nachtschatten, Bohnen, Efeu, Eisenhut, Farne, Fingerhut, Gartenwicken, HahnenfuĂ, Herbstzeitlose, Hundspetersilie, Klee (BlausĂ€ure, OxalsĂ€ure), Lorbeer, Sauerampfer, Schachtelhalm, Schierling, Schneebeere, WolfsmilchgewĂ€chse sowie alle Zimmer-, Zierpflanzen und ZwiebelgewĂ€chse.




