Futtertierhaltung

Futtertierhaltung

Futtertierhaltung

Bild: rennmaus.de 

Mehlwürmer und Heimchen sind ein guter Eiweißlieferant und bei vielen Rennmäusen sehr begehrt. Die Insekten sind einfach zu halten, sollten aber artgerecht versorgt werden. Dadurch wird ihre Lebensdauer erhöht und auch ihr Nährwertgehalt gesteigert.

Mehlwürmer und Heimchen artgerecht halten

Mehlwürmer

Bild: rennmaus.de

Mehlwürmer

Mehlwürmer sind Larven der Mehlkäfer und sehr anspruchslos. Eine kleine belüftete, mit Haferflocken ausgestreute Box, beispielsweise ein Faunarium, eignet sich hervorragend als Lebendfutterbehausung. Als Feuchtigkeitslieferant und willkommene Abwechslung sollte den Mehlwürmern gelegentlich eine Gurkenscheibe oder grüner Salat angeboten werden. 

Mehlwürmer werden durch die richtige Fütterung mit Haferflocken oder Kleie nahrhafter für Rennmäuse und sollten nicht direkt nach dem Kauf verfüttert werden. 

Die Entwicklung der Mehlwürmer kann durch eine geringe Außentemperatur verzögert werden, daher ist es durchaus sinnvoll, Mehlwürmer in kühler Umgebung, beispielsweise im Keller, zu lagern.

Aus hygienischen Gründen sollte das Faunarium alle zwei Wochen heiß ausgewaschen werden. Die sich noch in der Box befindenden Haferflockenreste sind meist nach dieser Zeit mit den Ausscheidungen der Mehlwürmer verunreinigt und sollten erneuert werden. 

Sollten sich die Larven vor ihrer Verfütterung verpuppen und aus ihnen Käfer schlüpfen, dürfen diese aufgrund der Schädlingsbekämpfung nicht „ausgewildert“ werden. Da manche Rennmäuse die Käfer nicht fressen, ist es ratsam, schnellstmöglich die verpuppten Larven zu verfüttern. Reptilienhalter oder Zoofachgeschäfte nehmen auf Anfrage auch geschlüpfte Mehlkäfer zur Verfütterung an.

Heimchen

Bild: rennmaus.de

Heimchen Box

Heimchen sind leicht zu haltende Futterinsekten und ein guter Eiweißlieferant. Als Behausung eignen sich ebenso Faunarien. Einfachere Handhabung wird durch eine so genannte Cricket Box erreicht. Die in einer Cricket Box befindlichen Röhren dienen den Heimchen als Unterschlupf und können bei Bedarf herausgezogen werden. Die Gefahr des Entweichens der Tiere wird hierdurch minimiert. 

Die Box kann mit Heu bestückt und der Boden mit Vogel- oder Chinchillasand aufgefüllt werden.

Regelmäßige Frischfuttergaben erhöhen nicht nur die Lebensdauer, sondern auch den Nährwertgehalt des Lebendfutters. Als Frischfutter eignen sich besonders gut Möhren, da diese nicht zur Schimmelbildung neigen. 

Auch die Heimchenbox sollte aus hygienischen Gründen regelmäßig gereinigt und heiß ausgewaschen werden.  

Heimchen sollten mindestens bei Zimmertemperatur gehalten werden. Zu kalte Umgebungstemperatur kann zu vermehrtem Absterben der Tiere führen. 

Vor der Anschaffung von Heimchen sollte allerdings bedacht werden, dass unermüdliches Zirpen zu ihrem natürlichen Verhalten gehört. 

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