Keimfutter
FĂŒr die Keimprobe gilt dabei, dass mindestens die HĂ€lfte der Saat aufgehen sollte. Geschieht dies nicht, kann von minderwertiger QualitĂ€t oder einem abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatum ausgegangen werden.
Vorbereitung
ZunĂ€chst werden fĂŒr die Keimprobe aus dem Hauptfutter diejenigen Bestandteile aussortiert, die nicht keimen können. Erbsenflocken, MehlwĂŒrmer und weitere Bestandteile nehmen beispielsweise Körnern nur unnötig Platz weg und behindern sie eventuell beim Keimen. Zudem besteht bei diesen Zutaten besonders die Gefahr, dass sie schimmeln und dadurch das restliche Futter ungenieĂbar machen.
AnschlieĂend wird das Futter in ein Sieb gefĂŒllt und in ein mit Wasser gefĂŒlltes GefÀà gehĂ€ngt. Alle Körner sollten mit Wasser bedeckt sein und fĂŒr acht Stunden quellen.
RegelmĂ€Ăiges WĂ€ssern
Nach Ablauf dieser Zeit mĂŒssen die keimenden Körner etwa alle 10 â 12 Stunden kurz mit Wasser gewaschen werden. Die Körner sollten jedoch nicht vollkommen austrocknen, weshalb sie auch schon vor Ablauf dieser Zeit gewĂ€ssert werden können.
In dieser Phase ist es wichtig, dass das Wasser durch das Sieb abtropft, um die Gefahr der Schimmelbildung zu reduzieren.
Nach 24 Stunden
Am beliebtesten sind die Keime nach einer Zeit von etwa 24 Stunden, wenn sie gerade sichtbar und noch nicht entfaltet sind. Keimzeiten von 36 Stunden sind aber durchaus möglich.
Bei der FĂŒtterung von Keimfutter gilt â wie auch bei jedem anderen GrĂŒnfutter â dass nicht verspeistes Futter spĂ€testens nach 12 Stunden zu entfernen ist! Allerdings zeigt die Erfahrung, dass Keimfutter meist zu delikat ist, um lange liegen gelassen zu werden.




