Türchen 4
Diluar zeigt uns heute, wie ihr einen hübschen nagefreundlichen Weihnachtsstern mit Überraschungsfüllung zaubern könnt.
Materialbedarf

Materialbedarf
- 2 leere Eierkartons (wer möchte, bäckt sie im Ofen aus)
- viel Toilettenpapier
- Kleister oder Mehlpapp (Kleister ist gekocht, wie eine eingedickte Soße)
- ein kleines Küchensieb/Teesieb oder eine andere Form, alternativ ein Luftballon
- Schere
- Körnchen, Heu, Blüten etc. zur Dekoration, alternativ Farbe / Goldspray
Halbkugeln herstellen
Zunächst werden zwei Halbkugeln oder Schalen aus Pappmaché geformt. Dazu Stücke von Toilettenpapier auf das angefeuchtete Sieb legen. Immer überlappend. Wenn es kein Wasser mehr aufsaugt, das Werkstück oder die Papierstreifen erneut befeuchten. Soll der Stern besonders fest und stabil werden, zwischendurch immer mal eine Schicht Kleister auftragen. Nach einigen Schichten trocknen lassen.
Natürlich kann auch jede andere Form verwendet werden, z.B. kleine Schalen oder ein Luftballon. Bei Schalen wird der Sternkörper eher linsenförmig oder abgeplattet, was ihm keinen Abbruch tut. Das Sieb hat den Vorteil, dass in der Trocknungsphase auch von Innen Luft und Wärme zugeführt wird. Beim Luftballon (Wasserbombe) spart man sich das mühevolle spätere Zusammensetzen der Halbschalen, er wird jedoch selten richtig rund.
Nach und nach so viele Schichten mit feuchtem Toilettenpapier aufbauen, dass die Halbkugeln eine ausreichende Stabilität bekommen. Je dicker die Wände sind, um so leichter gehen die folgenden Arbeitsschritte von der Hand.


Kugel verschließen
Sind beide Halbschalen fertig und gut trocken, werden für die Mäuseleckerlies hineingelegt und die Schalen mit Kleister und weiteren Schichten Papier zusammengefügt und zu einer Kugel verbunden. Dies ist der schwierigste Abschnitt der ganzen Bastelei. Bei der Luftballon-Kugel wäre jetzt der Ballon zu entfernen, die Kugel zu befüllen und das Loch zu schließen. Die befüllte Kugel/Linse wird mit vielen weiteren Schichten Papier verstärkt. Ab jetzt immer wieder gut trocknen lassen, denn die Kerne im Inneren sollen ja nicht feucht werden und keimen oder gar schimmeln.


Zacken vorbereiten
Während die Kugel durchtrocknet werden die Zacken vorbereitet. Dazu aus den Eierkartons vorsichtig die Spitzen heraustrennen und ruhig etwas Material am Rand als „Klebelaschen“ stehen lassen. In jede Spitze können Kernchen, Blüten oder Nüsse gelegt und mit etwas geknülltem Papier gesichert werden (sie sollen später nicht den Kleister berühren, wegen der Feuchtigkeit).


Fertigstellung
Die präparierten Spitzen werden mit Kleister im Kreis um die Kugel geklebt und mit weiteren Schichten Papiermaché gesichert und weiß verkleidet. Am Ende alles wieder gut trocken lassen.
Für die Mäuse können noch Kernchen, Heu oder Kräuter aufgeklebt werden.



Ungefüllte Sterne können vergoldet als Weihnachtsschmuck in der Wohnung aufgehängt werden oder sogar die Baumspitze des Weihnachtsbaumes zieren.
Viel Spaß beim Basteln!




