Atemwegserkrankungen
Atemwegsinfektionen zählen zu den häufigsten Erkrankungen bei Rennmäusen. Meistens sind es Keime, die sich aufgrund einer verschlechterten Immunabwehr durch ungünstige Haltungsbedingungen übermäßig vermehren. Plötzliche Temperaturwechsel, zu große Gruppen, Zugluft und inadäquate Luftfeuchtigkeit (empfohlen: 45 bis 55 Prozent) führen zu Augen- und Nasenausfluss sowie Appetitlosigkeit.
Symptome
Infektionen der oberen Atemwege mit Symptomen wie Niesen und Schnupfen können auch durch den Menschen übertragen werden. Die Infektion verbreitet sich unter Tieren, die Kontakt zueinander haben.
Bei Infektionen der unteren Atemwege ist die Atmung schwer, oft begleitet von Klicklauten.
Therapie
Das erkrankte Tier sollte nach Möglichkeit isoliert und warmgehalten werden. Leichte Infektionen verschwinden in der Regel innerhalb von zwei bis drei Tagen. Antibiotika werden meist oral verabreicht. Ein wenig mentholhaltige Salbe kann auf die Käfiginnenseite (unerreichbar für das Tier) aufgetragen werden. Der Einsatz von Schleimlösern sind ebenfalls möglich.
Hinweis: Ähnliche Symptome ruft ungeeignete oder feuchtes Einstreumaterial hervor. Scharfe Streu kann kleine Abschürfungen verursachen, durch die Streptokokken eindringen und Infektionen auslösen können. Andere Faktoren sind Zugluft, Anreicherung der Luft mit Reizgasen wie Ammoniak und Zigarettenrauch. Daneben sind Rennmäuse empfänglich für respiratorische Virusinfektionen.
Erkältungskrankheiten
Ursachen für Erkältungskrankheiten gibt es viele. In diesem Artikel werden Symptome und mögliche Therapien vorgestellt.
Lungenentzündung
Eine vorangegangene Erkältung kann im schlimmsten Fall zu einer Lungenentzündung führen.
Mycoplasmose
Eine der gefürchtetesten Atemwegserkrankung - die Mycoplasmose. Sie ist nur schwer zu diagnostizieren und wird meist erst am bereits verstorbenen Tier nachgewiesen. Zum Schutz aller anderen Tiere des Bestands muss jedoch bei einer Mycoplasmose schnellstmöglichst behandelt werden.
Nasale Dermatitis
Wunde Nase, Augenausfluss, was steckt dahinter? Dieser Artikel klärt über die nasale Dermatitis auf.




