Harnwegserkrankungen

Harnwegserkrankungen

Harnwegserkrankungen

Bild: kathrin87maus 

Kann die Rennmaus auch Husten und die Grippe bekommen? Und wenn ja, was ist dann zu tun? Die Krankheiten, die eine Rennmaus bekommen kann, werden hier genauer erläutert. Ein Gang zum Tierarzt kann jedoch nicht ersetzt werden.

Polydipsie (gesteigerter Durst) und Polyurie (erhöhte Urinausscheidung) können bei älteren Rennmäusen beobachtet werden. Die beiden häufigsten Ursachen sind Diabetes und chronische interstitielle Nephritis. 

Diabetes geht häufig mit einer Nebennierenfehlfunktion einher. Fettleibige Tiere sind besonders gefährdet. Charakteristisch für eine interstitielle Nephritis sind gesteigerter Durst und Gewichtsverlust. Erkrankte Tiere können mit Vitamin-/Elektrolytpräparaten und Flüssigkeitsverabreichung unterstützt werden. An Diabetes erkrankte Tiere sollten nicht mit Früchten und jungen, zarten Blättern gefüttert werden.

Seltene Erkrankung, die unter anderem zu Nierenschäden führt.

Symptome: Abhängig von der Schwere der Infektion akut-tödlich oder chronisch-progressiv: Anorexie, stumpfes Fell und Inaktivität.

Therapie: Antibiotika und eine allgemein unterstützende Behandlung im Sinne einer symptomatischen Therapie.

Hinweis: Meldepflichtige Zoonose.

Selten, möglicherweise durch ausschließliche Trockenfuttergabe hervorgerufen.

Symptome: Anorexie, Teilnahmslosigkeit, Schmerzsymptomatik (zum Teil kolikartig).

Diagnose: durch Abtasten und Röntgenuntersuchung, Urinprobe

Blasenentzündungen werden meist durch aufsteigende Infektionen oder Nierensteine hervorgerufen.

Symptome: Harnabsatzstörungen eventuell mit Schmerzsymptomatik in Verbindung mit Bewegungsstörungen, insbesondere Hinterhandnachziehen, permanentes Urinträufeln, mit Urin verschmierte Anogenitalregion, Blut im Urin, schlechtes Allgemeinbefinden, Fressunlust.

Diagnose: Urinuntersuchung

Therapie: Antibiotikum, Diuretikum, Analgetikum, gegebenenfalls Infusionen

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